Helmut-Rau-Schule unterstützt Homeschooling

Als vor wenigen Monaten die Covid-19 Pandemie über uns hereinbrach, wurde auch das Bildungssystem vor neue Herausforderungen gestellt.

Ministerien, Schulämter und natürlich die Schulen selbst wurden einmal mehr zu lernenden Organisationen und mussten sich, jeder im Rahmen seiner Möglichkeiten, mit der neuen Lage zurechtfinden. Ein Prozess der bis dato anhält und Leitungen und Pädagogen täglich neu herausfordert. Mit Bravour meisterten die Schüler und Schülerinnen unserer Schule die Umstellung auf Homeschooling und den teilweisen Wiedereinstieg in den Präsenzunterricht. Auch wenn der Beginn der Schule von allen Seiten begrüßt wurde, so wird doch der Hausunterricht auf unabsehbare Zeit ein zwingender Bestandteil der Bildungsvermittlung bleiben. Dabei hat sich die Wichtigkeit digitaler Infrastruktur erneut gezeigt. Zu Beginn der Krise verfügten nicht alle Kinder zuhause über die nötigen Endgeräte, um aktiv an der Beschulung teilnehmen zu können. Dies zu ändern lag im Bestreben der Helmut-Rau-Schule, die durch die Bereitstellung ihrer Computer die Situation positiv zu verbessern suchte. Da eine Neugestaltung des digitalen Settings der Schule bereits vor der Schließung begonnen hatte, standen jene PCs, die bisher in den Computerräumen ihren Dienst getan hatten, zur Verfügung, und können nun als Heimcomputer auf den Schreibtischen unserer Jugendlichen ein zweites Leben beginnen. Tatkräftige Unterstützung bot dabei das Unternehmen innos.systems aus Michelfeld. Die Fachinformatiker Daniel Fischer und Justin Schenk erneuerten pro bono das Softwarepaket aller Computer, um diese auf einen aktuellen Stand zu bringen. Dank der Bereitschaft der Schule und innos.systems konnte die Bedarfslage an privater, digitaler Infrastruktur deutlich verbessert werden, wenngleich die Nachfrage das Angebot bei Weitem überstieg. Wir hoffen, dass wir so einen kleinen Beitrag zur Bewältigung der Umstände leisten und nun für viele Schüler und Schülerinnen die Teilnahme am digitalen Unterricht ermöglichen konnten.

Konrad Schlicht