Waldexkursion der Klasse R5a

Am Donnerstagnachmittag, den 13. November 2014 und am Freitag, den 14.11.2014 hieß es für die Schülerinnen und Schüler der Klasse R5a - ab in die Natur!

Die 1 ½ Exkursionstage standen unter dem Motto: „Wir entdecken und erleben den Mainhardter Wald“. Unsere Schwerpunkte sollten sein:

  • Aktion: „Wir schützen Tannen im Mainhardter Wald gegen Wildverbiss“
  • Waldführung: „Wie bereiten sich die Tiere auf den Winter vor?“
    Nach einem gemeinsamen Mittagessen in der Schulmensa, ausgestattet mit Rucksack, wetterfester Kleidung und guter Stimmung, ging es am Donnerstag den 13.November ab nach Bubenorbis. Dort trafen wir uns mit Förster Walter Brosi, verantwortlich für das Forstrevier Mainhardter Wald, der uns mit in den Gemeindewald in Bubenorbis nahm. Im Gemeindewald angekommen, informierte uns Herr Brosi über die verschiedenen Baumarten und Waldschichten, den Waldboden und die „Graffiti-Zeichen“ im Wald und gab uns wichtige Erklärungen zum Thema: „ Wie und warum schützt man Tannen gegen Wildverbiss?“ Als Verbiss wird das Abbeißen von Tannenknospen durch Rehe bezeichnet, wodurch das Wachsen der Bäume behindert wird und es zu einem Krüppelwuchs kommen kann. Nun waren die Schülerinnen und Schüler selbst an der Reihe. Ausgestattet mit sogenannten „Terminalschutz-Manschetten“ machten sie sich auf den Weg quer durch den Gemeindewald, suchten Tannen und brachten die „Schutzkappen“ an. Immer wieder rief Herr Brosi die Lernenden zusammen und zeigte ihnen verschiedene Pflanzen und sogar einen Dachsbau. Mit Begeisterung brachten die Schülerinnen und Schüler ihr bereits erarbeitetes Wissen mit ein. Müde von den vielen Eindrücken fuhren wir um 16.36 Uhr mit dem Bus zurück zur Schule.
    Auch am Freitag hieß es noch einmal „ab in den Wald“. Wieder wartete ein abwechslungsreiches Programm auf die Lernenden. Neben der Aktion: „Wir schützen Tannen im Mainhardter Wald gegen Wildverbiss“ bekamen sie eine Waldführung zum Thema „Wie bereiten sich die Tiere auf den Winter vor?“ Dafür mussten sie Herrn Brosi zunächst einmal helfen ein „angeschossenes Wildschwein“ zu suchen (was in Wirklichkeit „nur“ ein Wildschweinfell war). Hierfür sollten sie dem Geruch des Wildschweines folgen. Wie Herr Brosi erklärte, sei das ein maggieählicher Geruch, dem wir folgen sollten. Am Ziel angekommen erklärte Herr Brosi vieles über die Überwinterung der Wildtiere und die Schülerinnen und Schüler konnten ihre vielen Fragen loswerden und ihr eigenes Wissen einbringen. Anhand eines „Eichhörnchen-Spieles“ wurde ihnen auch die Problematik der Nahrungssuche im Winter verdeutlicht. Danach hatte die Klasse R5a noch ausreichend Zeit, um im Wald zu spielen und ein Lager zu bauen. Gegen 16 Uhr traten wir dann, müde und zufrieden, gemeinsam die Heimfahrt an.
    Das Urteil der Schülerinnen und Schüler über die 1 ½ Exkursionstage waren durchweg positiv: „Wir können viel öfter zu Herrn Brosi in den Wald gehen, um zu helfen.“; „Da lernt man viel besser, wenn man das direkt im Wald sieht”; „Das hat Spaß gemacht – können wir nicht öfters draußen lernen.“